Wespen

Die Echten Wespen gehören zu der Unterfamilie der Feldwespen und sind Weltweit mit 61 Arten vertreten. Sie werden oftmals mit den Feldwespen verwechselt, da sie sich sehr ähneln. Der Körperbau ist jedoch etwas größer als der von der Feldwespe. Der Bau des Hinterleibes ist direkt hinter der Wespentaille. Diese Arten haben eine gelb-schwarze Warnfarbe. Die Echten Wespen sind am meisten verbreitet in Europa, Nordamerika und Asien. Zu der Nahrung der Wespen gehören überwiegend Nektar, Pflanzensäfte, Pollen, Insekten und tierische Stoffe. Ihre Larven werden hauptsächlich vom Fleisch toter Tiere ernährt, dabei ist diese Nahrung sehr abwechslungsreich. Das Nest ist aus einer papierartigen Masse. Zum Nestbau wird morsches und trockenes Holz verwendet, das zu Kügelchen zerkaut wird. Die Nester haben 4 bis 10 Zellen und sind nach unten hin geöffnet. Echte Wespen bilden stets einen Staat, die Nester bilden sie immer einjährig. Die jüngere staatsgegründete Königin legt jeweils im Frühjahr ein Ei in die ersten Zellen ihres gebauten neuen Nestes. Die Eier werden mit Spermien aus einer Samentasche vor der Eierablage befruchtet. Die entwickelten Larven werden mit zerkauten Insekten von der Königin gefüttert. Durch die Pheromone der Königin schlüpfen aus den Larven unfruchtbare Arbeiterinnen, die nach dem schlüpfen alle weiteren Arbeiten übernehmen. Nachdem die Arbeiterinnen geschlüpft sind, kümmert sich die Königin nur noch um die Eierablage und verlässt das Nest nicht mehr. Die Brutpflege bei den Echten Wespen ist sehr intensiv. Aus der nächsten Brut schlüpfen befruchtungsfähigen Männchen, die nach der ersten erfolgreichen Paarung sterben. Die Echten Wespen sind ungefährlich für Menschen, jedoch werden bei einem Wespenstich Alarmpheromone freigesetzt, die zum Juckreiz und allergischen Reaktion führen können.