Silberfischchen

Die Silberfischchen zählen zu den flügellosen Insekten. Sie sind außerdem sehr schnell und lichtscheu.

Die Tiere erreichen eine Größe von etwa einem Zentimeter und sie haben zwei Tastfühler. Den allseits bekannten metalischen Glanz erhalten die Silberfischchen nach der dritten Häutung. Nach etwa acht Häutungen hat das Insekt seine Geschlechtsreife erreicht. Nach ca. einem Jahr ist ein Silberfisch bei Zimmertemperatur ausgewachsen, aber selbst dann vollzieht es noch etwa vier Häutungen im Jahr.

Bevorzugt legen die Weibchen Ihre Eier in Ritzen und Spalten ab, allerdings muss dort eine Temperatur von 25 bis 30° C herschen. Bei Kälte und Trockenheit ist keine Vermehrung möglich.

Zu den bevorzugten Speisen der Silberfischchen gehören Kleister, Bucheinbände, Fotos, Zucker, Haare, Hautschuppen, Hausstaubmilben, Baumwolle, Leinen, Seide, Kunstfaser, tote Insekten oder aber auch eigene abgelegte Tierhaut.

Diese Insekten sind nachtaktiv und bevorzugen Wärme und benötigen eine höhere Luftfeuchtigkeit von 80 bis 90 %. Meistens sind sie in Küchen, Bädern oder Wachküchen anzutreffen. Bei einem vermehrten Auftreten von Silberfischchen kann es zu einem Schimmelbefall im Haus kommen.